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Zahnarzt Düsseldorf, Dr. von Schilcher + Kollegen
Dr. von Schilcher + Kollegen

„Implantate sind ganz nah am natürlichen Vorbild – weil sie den kompletten Zahn inklusive seiner Wurzel in allen Funktionen nachempfinden.“ Dr. Christian von Schilcher

Dr. von Schilcher + Kollegen

Zahnarzt Düsseldorf
Zahnarztpraxis am Hofgarten
kompetent • hochwertig • persönlich

FAQ

Hier haben wir häufig gestellte Fragen unserer Patienten zu Implantaten und unsere Antworten zusammengestellt:

Implantate bestehen in der Regel aus Titan, einem Metall, das für seine gute Verträglichkeit, hohe Stabilität und geringes Gewicht bekannt ist. Weiterhin bildet unser Knochengewebe mit Titan einen festen Verbund. Knochenzellen lagern sich in einem über mehrere Wochen oder Monate andauernden Wachstumsprozess an die Implantatoberfläche an. Es bildet sich zunächst Geflechtknochen, der später zu lamellärem, ausgereiftem Knochen wird. Titan ist das ideale Material für den festen, belastungsfähigen Implantat-Knochen-Verbund. Die Aufnahme des bzw. der Implantate in den Knochen wird als „Osseointegration“ bezeichnet.

Entscheidend für diese Osseointegration sind auch weitere physikalische Eigenschaften von Titanimplantaten. Sie besitzen eine mikroraue Oberfläche. Es entsteht eine stark vergrößerte Anlagerungsfläche und „Verzahnungsmöglichkeit“ für wachsendes Knochengewebe. Diese  mikromorphologische Gestaltung spielt generell bei der Verbindung mit dem Knochen eine Schlüsselrolle, aber auch die makromorphologische Gestaltung: So haben zum Beispiel einzudrehende Implantate mit schraubenförmigem Gewinde mitunter den Vorteil, dass sie schneller einwachsen, weil sofort eine stärkere Verzahnung entsteht und weniger Knochen nachwachsen muss.

Vor einer geplanten Versorgung mit Zahnersatz muss geprüft werden, ob genügend „Pfeilerzähne“ für die stabile Befestigung des Zahnersatzes vorhanden sind. Man spricht von der prothetischen Wertigkeit der als Pfeiler gedachten Zähne. In speziellen Fällen kann es aus wirtschaftlichen und/oder zahnmedizinischen Gründen angezeigt sein, den oder die entsprechenden Zähne zu entfernen und durch ein Implantat zu ersetzen. Implantate übernehmen dann die Rolle als stabile Pfeiler.

Prothetische Gründe für das Entfernen eines nicht als Pfeiler infrage kommenden Zahnes sind zum Beispiel: Der Zahn besitzt zu kurze Wurzeln, ist nicht kariesfrei, ist gekippt, retiniert (im Kiefer verblieben), zu lang herausgewachsen, hat schon eine Wurzelfüllung oder ist bereits aufgrund einer fortgeschrittenen Parodontitis gelockert.

Wir prüfen diese Faktoren bei jedem Patienten individuell und gewissenhaft.

Klar auf der Hand liegen ästhetische Einschränkungen, vor allem im gut sichtbaren Front- und Seitenzahnbereich – Zahnlücken wirken unattraktiv. Zudem gibt es wichtige funktionale und medizinische Argumente dafür, Zahnverlust zeitnah auszugleichen:

  • Die Kaufunktion und damit die Nahrungszerkleinerung und die Ernährung sowie die Aussprache werden beeinträchtigt.
  • Werden fehlende Zähne über längere Zeit nicht ersetzt, „kippen“ die Nachbarzähne in die Lücke. Zudem wächst der jeweils gegenüberliegende Zahn im Gegenkiefer weiter heraus (Elongation). Dies kann auch die Versorgung mit Zahnersatz erschweren.
  • Durch die fehlende Kaubelastung im Bereich von Zahnlücken bildet sich der Knochen zurück. Dies lässt sich meist nur durch implantatgetragenen Zahnersatz verhindern, da er den Kieferknochen auf natürliche Weise belastet. Bei herkömmlichen Brücken und Prothesen ist dieser „Trainingseffekt“ nicht gegeben.
  • Zahnlücken können das Kausystem aus dem Gleichgewicht bringen und Kiefergelenksprobleme, Kopfschmerzen und weitere „CMD“-Beschwerden hervorrufen.

Mit dem frühzeitigen Ersatz fehlender Zähne werden derartige Probleme in aller Regel vermieden. Dazu bieten sich in vielen Fällen vor allem implantatgetragene Lösungen an. Zu den verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten beraten wir Sie gern persönlich.

Die moderne Implantologie zeigt, dass Implantate gut über mehr als 25 Jahre funktionieren können. Der Langzeiterfolg hängt von vier Faktoren ab:

  • der richtigen Planung
  • der richtigen Operationstechnik
  • der richtigen Versorgung mit neuen Zähnen vor allem ist die gute Mundhygiene sehr wichtig

Wie auch bei Ihren natürlichen Zähnen sorgen Sie also durch Ihre persönliche Mundhygiene für den Langzeiterfolg.

Ja, wenn das Knochenvolumen zu gering ist, kommt ein Knochenaufbau zum Einsatz. Es gibt heute aus chirurgischer Sicht so gut wie keinen Grund, aufgrund eines geringen Knochenvolumens keine Implantate einzufügen. Für Patienten stellt sich nur die Frage, welchen Aufwand er für die Durchführung des Knochenaufbaus bereit ist, aufzubringen.

Seit einiger Zeit gibt es zudem kürzere und dünnere Implantate, die bei geringerem Knochenangebot eingesetzt werden können.

Ja, wenn die Parodontitis richtig eingestellt ist und der Patient sich im engmaschigen Parodontitis-Recall (mit Unterstützender Parodontitis-Therapie (UPT) bzw. PZR (Zahnreinigung)) befindet.

Prinzipiell sind sowohl eine gründliche eigene Mundhygiene als auch die regelmäßige professionelle Prophylaxe in der Praxis erforderlich.

Tipps für Ihre eigene Pflege: Pflegen Sie Ihre Implantate genauso sorgfältig wie Ihre natürlichen Zähne. Benutzen Sie Ihre normale Zahnbürste, verwenden Sie für die Zahnzwischenräume Zahnseide und/oder Interdentalbürstchen. Vor allem der Übergangsbereich zwischen Zahnfleischrand und der Krone, Brücke oder Prothese auf den Implantaten muss gut gepflegt werden.

Für den kleinen Spalt unter implantatgetragenen Brücken oder Stegkonstruktionen eignen sich zusätzlich Einbüschelbürsten/Spezialzahnseide mit verdicktem Abschnitt. Abnehmbare implantatgetragene Prothesen oder Brücken sollten zur Zahnpflege herausgenommen werden.

Wir empfehlen Ihnen gern die für Sie geeigneten Pflegeprodukte.

In Deutschland werden zurzeit knapp eine Million Implantate pro Jahr gesetzt. Die Zahl spricht für sich. Ob Implantate in Ihrem persönlichen Fall die richte Lösung sind, lässt sich nur in einem persönlichen Gespräch klären. Lassen Sie sich beraten. Sie erfahren, welche Lösung für Sie die beste ist.

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